6 Notfalltipps mit denen Du jede Krise überstehst!

Ich glaube so ziemlich jeder kennt das panische Gefühl in einer Krise. Der Weg scheint weder vor noch zurück zu gehen. Das atmen fällt schwer und an ruhigen Schlaf ist nicht mehr zu denken. Nicht jeder von uns ist religös veranlagt und kann "Probleme" als "Herausforderung des Lebens" oder "Gottes Aufgabe für uns" ansehen. Aber ich kann Dir heute ein paar Tipps geben, wie Du das ganze etwas ruhiger angehen kannst und trotzdem voran kommst, ohne dabei im Chaos zu versinken oder in Panik auszubrechen. 

1. Siehe das Positive im Alltag!

Gerade die sozialen Medien gaukeln uns das "perfekte Leben" der Freunde, Familienmitgliedern oder auch nur flüchtigen Bekannten vor. So kann man natürlich schnell den Fokus zur Realität verlieren und erstrebt genau so ein Leben. In diesen Momenten ist es wichtig, sich nicht dem Neid hinzugeben, sondern bewusst die tollen Seiten Deines Lebens zu sehen. Horche in Dich hinein und sei dankbar für das was DU hast! 

2. Höre auf Dein Gefühl!

Meine größten "Lebenspleiten" beging ich, wenn ich "endlich mal meinem Alter entsprechend handeln wollte" (weil das macht man ja so irgendwann, wenn man erwachsen wird) und ich nicht mehr auf mein Bauchgefühl hörte. Heute ist dieses mulmige Gefühl ein Dreh- und Angelpunkt meiner Entscheidungen. Fühlt es sich nicht gut an, mache es nicht! Lass die Finger davon, oder drehe an "Stellschrauben" die Dir Sicherheit geben. 

3. Tue Dir selbst etwas Gutes!

Schaue mal in den Spiegel und frage Dich, wann Du Dich das letzte Mal so behandelt hast, wie Du einen Menschen behandeln würdest, den Du über alles liebst. Fiese Frage, oder? Nimm Dir Deine Zeit für Dich. Eine kurze Dusche mit der Lieblingsmusik und einem tollen Duschgel bewirkt eine Menge. "Kleider machen Leute", den Spruch kennen wir wohl alle, aber ein anderer besagt "kleide Dich für den Job, den Du gerne hättest", ich für meinen Teil würde dann in Hogwartsrobe (Harry Potter) in meinem Meeting im Büro sitzen. Was ich sagen will, mach was Dir gut tut!

4. Let it go!

Wenn Du jetzt direkt los singst, DU BIST MEINE FRAU! Im Ernst, es ist so wichtig, sich bewusst zu machen, welcher Besitz mir gut tut und welcher nicht. Die zu enge Hose im Schrank, glaub mir die tut Dir nicht gut. Sie ist ein Mahnmal für Unzulänglichkeiten und aufgeschobene Sport- und Diäteinheiten. Nimm Deine Sachen in die Hand und miste aus! - Das befreit wirklich. 

5. Engelchen & Teufelchen

Um es zu verdeutlichen, stell Dir vor, dass Dein Engelchen und Teufelchen zu jeder Zeit auf Deiner Schulter sitzen. Allerdings brabbeln sie nicht von alleine los, sondern Du entscheidest welche Stimme lauter ist und in Dein Bewusstsein gelangt und somit auch Deine innere Haltung verändert.

 

Ein zwei Beispiele:

  • Ich habe einen Fehler gemacht - Ich lerne aus meinen Fehlern
  • Problem - Herausforderung

6. Du hast es in der Hand!

Jede Krise geht vorüber, wenn Du aktiv an ihr arbeitest. Klingt erst einmal plausibel, oder? Wenn wir nur zu Hause sitzen und rumnölen, dass alles so schlimm und so furchtbar ist (Mimimi!), dann ändert sich nichts. Im Gegenteil, schlimmstenfalls "verpestest" Du damit Dein Umfeld und sie steigen gleich in das Gefühl und die Opferrolle mit ein. Kopf hoch, Krone richten und weiter! - Go GIRL! 

Wir freuen uns wie immer über Dein Feedback, ob per Mail, per Kommentar oder über die sozialen Netzwerke. 

Ich verabschiede mich nun für eine Woche in meinen Urlaub. 

 

Bis Bald!


Was gibt's sonst noch Neues?


Kommentar schreiben

Kommentare: 1
  • #1

    Lili (Donnerstag, 16 Mai 2019 09:40)

    Liebe Jas,

    Du kannst Dir kaum vorstellen, wie toll es heute morgen für mich ist, Deinen heutigen Beitrag zu lesen. Ich war heute früh schon sehr verzweifelt.

    Ich bin selbständig, leider aktuell gezwungenermaßen wegen des unerwarteten Todes meines Geschäftspartners allein für alles verantwortlich und habe mir nun endlich nach Monaten irrer Belastung durch das alles einen Urlaub verordnet, der am 26. Mai beginnen soll. Da ist nichts zu verlegen, der Flieger geht an diesem Tag, ob mit oder ohne mich. Ich habe aber noch soviel bis dahin zu erledigen, dass ich Angst habe, es nicht zu schaffen. Ich schlafe kaum noch, bin dann aber im Laufe des Tages nicht mehr zu gebrauchen. Einfach ätzend.

    So fühlte ich mich heute früh und dann las ich die Ausführungen im JasBlog und dachte: Das war die Mitteilung an Dich.

    Du machst Urlaub. Vieles von dem, was jetzt drückt, wird auch, wenn ich nach 16 Tagen einer tollen Musikreise durch die USA zurückkomme, noch da sein.

    Danke, liebe Jas, you made my day,
    Lili