Papa ist eben doch der Beste


Mein Papa ist der Beste!


Ich glaube jedes kleine Mädchen hat diesen Satz schon einmal gesagt. Ich habe mich früher fast mit meinen „Freundinnen“ gestritten, weil mein Papa einfach DER BESTE IST. Punkt. Aus. Ende. Ich weiß bis heute nicht, warum ich darüber anders denken sollte.


Mal abgesehen davon, dass ich ohne Dich wohl nicht auf dieser Welt wäre, hast Du mir viele wichtige Dinge beigebracht. 

  • laufen, Fahrrad fahren und schwimmen
  • auf Toilette gehen
  • lesen, schreiben, rechnen und Aufsätze schreiben
  • Interesse an Politik und Wirtschaft entwickeln

Ich könnte jetzt ewig so weitermachen, aber das wäre langweilig. Also hier mal ein paar Dinge die ich von Dir gelernt habe, die Du noch nicht wusstest:


  • Beim Autofahren fluchen
  • Kassetten aufspulen mit einem Bleistift
  • Rückwärtseinparken mit lauter Musik
  • Schrauben anziehen mit dem Fingernagel
  • Einschlafen bei Fußballspielen, die man aber UNBEDINGT gesehen haben muss
  • Eine halbe Stunde auf Toilette verbringen und dabei Zeitung lesen oder Musikquiz spielen
  • In der Sonne einschlafen
  • Irgendwelche schweren Gegenstände aus Pools hochtauchen
  • Eine etwas andere Definition von „gleich“, die aber mittlerweile in der ganzen Familie benutzt wird
  • Amerikanisches Bier ist der gelungene Versuch, Wasser zu verdünnen
  • Wenn Dir langweilig ist, zieh‘ Dich aus und pass auf Deine Sachen auf
  • Dir kann man keine Witze erzählen, Du kennst sie eh schon alle – egal wie schmutzig sie sind
  • Situationskomik und Sarkasmus sind die besten Gründe zu lachen.
  • Man kann auch eine Kombination aus Schreibschrift und Druckschrift schreiben und es sieht trotzdem noch gut aus
  • Achja, den Strich über dem „U“, weil sonst mein „N“ und mein „U“ voneinander nicht zu unterscheiden wäre
  • Sämtliche Songtexte wie „Blinder Passagier“, „Das rote Pferd“, „Die schwarze Natascha“ und des Udo Jürgens-Medleys kenne ich durch Familienfeiern, auf denen Du Musik gemacht hast, in und auswendig
  • Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod
  • Klare Aussprache und das vermeiden eines Dialektes, das war gerade in Hamburg nicht immer so einfach
  • Auch ein Mann schafft es ein Bad nach dem Duschen, und „fertig machen“ in eine Parfümerie zu verwandeln
  • … und vor allem kann ich Deine Freude sehen, auch wenn Du nicht gleich laut loslachst oder vor Freude weinst

Ich hab' Dich sehr, sehr lieb!

 

Deine Jasmin

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Die wandernde Nähmaschine

Von der Idee, bis hin zum ersten Testlauf


Als ich eines Abends auf meinem Sofa saß, las ich von einem Wanderpaket. Was dann entstanden ist, sehr selbst:

Zack-Bumm war meine Gruppe direkt voll und meine

"wandernde Nähmaschine" geboren. 

 

Mittlerweile sind wir bereits in der zweiten Runde und haben sage und schreibe 4 Pakete gleichzeitig unterwegs. Ich muss mich wirklich bei "meinen Mädels" bedanken, ohne euch würde ich das alles nicht schaffen. 

Die Admins, mit Herz dabei


Mein herzlichster Dank geht aber an Kiki, Du wunderbare Maus bist mir wirklich ans Herz gewachsen und lässt Dich von nichts und niemandem aus der Ruhe bringen. Es ist soooo schön, dass ich Dich kennen lernen durfte. Danke dass Du die Gruppe "ROT" begleitest. Wenn ihr mehr von ihr sehen wollt, schaut mal hier: auf Facebook oder hier direkt im Jimdo-Online-Shop.

 

Die dritte im Bunde ist Ines und auch Dich mag ich nicht mehr missen. Besonders Deine Musterkombinationen haben es mir total angetan, Du nähst meeeega ordentlich und bist mein Vorbild in Sachen "gerade Nähte". Danke dass Du die Gruppe "LILA" begleitest.

 

Und nun last, but not least - Maike. Du Powermami, Dir und Deinem Lütten eine Freude zu machen, hat soooo viel Spaß gemacht und irgendwie bist Du soooo fester Bestandteil des Teams der wandernden Nähmaschine geworden, dass ich nur sagen kann, dass Du mir auch wirklich ans Herz gewachsen bist. Danke dass Du die Gruppe "BUNT" begleitest und natürlich möchte ich auch hier die Möglichkeit nutzen, Deine Seiten aufzuführen: Auch auf Facebook oder hier ebenfalls im Jimdo-Online-Shop

 

Hier also nochmal unser Geschenk für Maikes ("Gruppen"-) Baby Niclas und ein zuckersüßes Bild von den kleinen Mann

Das persönliche Geschenk, immer individuell


In unserem Paket findet sich immer ein persönliches Geschenk für den/die Nachfolger/Nachfolgerin. Das kann etwas Süßes sein, etwas Material zum vernähen oder eben auch etwas, dass nur für Dich genäht wurde. Hier seht ihr mal ein paar Fotos:

Der Inhalt, genauso unterschiedlich wie die Mädels


Damit ihr mal so sehen könnt, was so in unseren Paketen zu finden ist, habe ich euch einfach mal ein paar Bilder rausgesucht:

Das Nachwort, ganz gerührt


Und zum Schluss, möchte ich einfach nochmal Danke sagen. Es macht so viel Freude, wenn man sieht dass die Pakete unterwegs sind und Freude bereiten. Begeisterte Fotos geschossen werden und niemand irgendwie zickig, traurig oder geknickt ist.

 

Ohne euch meine Admin-Mädels und ohne euch "Gruppen-"Mädels, wäre das alles nie möglich gewesen. 

 

Und falls ihr Lust habt, das nächste Mal dabei zu sein, einfach in dieser Gruppe bewerben:

 

Die wandernde Nähmaschine (einfach den Link anklicken)

 

Liebe Grüße,

die Jas

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Leben, Lachen, Lieben

gefunden auf http://de.dawanda.com/product/36008969-lebenlachenlieben---Druck-von-Formart
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... und dann traf ich Dich

Ich glaube, damit man mich versteht, muss ich bei meiner Taufe als Baby anfangen. Ich bin römisch-katholisch getauft worden, eben weil man getauft wurde. Ich glaube wirkliche Überzeugungen haben da nicht mit hineingespielt. Da mache ich meinen Eltern keinen Vorwurf. Ein gutes Vorbild für den katholischen Glauben sind meine Großeltern und wenn die zwei nicht irgendwann in den Himmel kommen, wer dann?! Also wurde die Mini-Jasmin getauft, damit das Baby vor allem Unheil geschützt ist.

 

Als ich dann so 10 Jahre alt war ging ich zur Kommunion, eben weil man das so machte. Das gehörte eben dazu und bestimmt hat mich damals auch das Geld gelockt, zwar war das niemals so viel wie bei einer Konfirmation, jedoch sollte ja auch noch die Firmung kommen.

 

In der Vorbereitung zu meiner Firmung lernte ich meinen ersten „richtigen Freund“ kennen. Patryk war Pole und kannte sich mit dem ganzen „Glaubens-Ding“ unheimlich gut aus. Wir lernten und lieben und auch ich fing an zu glauben. Beten, laut zu Gott, fällt mir heute noch so schwer, aber in dieser Zeit fing ich an meine „Kindergebete“ von meiner Oma, damals an meinem Bettrand, zu wiederholen und irgendwann konnte ich ohne beten nicht mehr einschlafen. Der Freund ging irgendwann, spätestens als es meinem Opa immer schlechter ging und scheinbar kein beten half, irgendwo auf dem Weg ins Jahr 2009 verlor ich meinen Glauben an Gott und auch meinen geliebten Großpapa.

  

Als ich Anfang 2013 in meiner Wohnung, 400 km entfernt von meinen Freunden, meiner Familie und irgendwie in einer kaputten Beziehung saß, wusste ich dass ich etwas ändern musste. Ich las in der Zeitung für Burscheid, die man so als „neu Burscheiderin“ im Einwohnermeldeamt bekam. Dort stieß ich auf die Rubrik „Treffpunkt Ehrenamt“ auf eine Anzeige „Mitarbeiter für Jugendtreff gesucht“, kurz darauf zückte ich mein Handy und hatte prompt den Jugendreferenten an der Strippe und wir verabredeten uns kurzfristig, sodass wir uns kurz kennen lernen könnten.

 

Als ich dann zwei Tage später vor „großkariert“, dem Jugendtreff, stand und auf Jens unseren heutigen Pastor traf, musste ich direkt grinsen. Ich hatte irgendwie an eine staubtrockene Person gedacht und war nun völlig überrascht, dass ein junger Mann mit gegelten Haaren, einem Piercing und dem tätowierten Wort „PRAY“ vor mir stand. Ich atmete durch. 

 

Der erste Abend in der Jugend war irgendwie verrückt, ich musste mich Spielen stellen und hatte in den vergangenen Monaten, in der neuen Wohnung, nicht so viel gelacht, wie an diesem einen Abend. Zur späteren Stunde kam ein Mädchen auf mich zu, „wunderschön“ dachte ich nur und sie sprach mich an: „Sag mal bist Du auch Christin?“, ich antwortete etwas verdutzt: „Ja, ich bin als Baby katholisch getauft worden, meinst Du das ist schlimm?“. Sie lachte nur und sagte „Du bist ein Königskind, daran kann nichts schlimmes sein!“ – Danke Dani dafür, Du hast in dem Augenblick mein Herz einen Spalt geöffnet.

 

Als ich dann im April 2013 vor dem Nichts stand, Beziehung weg, Auto weg, einen Berg von Schulden und die Wohnung so gut wie weg, wusste ich nicht mehr weiter.

 

"… und dann traf ich Dich!"

 

Plötzlich hatte ich einen geliebten Menschen um mich herum, Marc war plötzlich da und hat mir gezeigt, dass es irgendwann wieder Licht gibt. Jens und Marina, sie verkauften mir ihr Auto und schenkten mir sooo viel Freizeit wieder zurück. Die Gemeinde hat für mich gebetet, einfach weil es mir an Kraft fehlte und ich? – Ich fand einen Weg wieder zu Glauben. Ich glaube an Gott und an Jesus. Ich glaube, dass Gott einen Plan für jeden von uns hat und er uns Dinge aufs Herz legt, die wir oft abtun, weil sie sich finanziell nicht rentieren oder sie für uns „unmöglich“ erscheinen.

 

Umso mehr Zeit ich in der Gemeinde verbrachte, umso mehr wusste ich, dass hier mein Glaube gelebt wurde. Vielleicht sagen jetzt einige Menschen, dass es Zufall ist, wenn Herzensmenschen aus der Gemeinde mich anriefen oder plötzlich vor der Tür standen und so einen Streit verhinderten, oder einfach so dafür sorgten, dass es mir besser ging. Mag Zufall sein, mag aber auch sein, dass es einfach jemanden gibt, der wusste was ich gerade brauchte.

 

Jetzt fast eineinhalb Jahre später, blicke ich zurück. Auf eine tolle Zeit, Konzerte und Cocktailbar-Abende in der Gemeinde, tränenreiche Fernsehabende, Billiardspielen bei Lukas und so viel Herzlichkeit und meine „neuen“ Freunde.

 

Für mich stand früh fest, dass ich mich noch einmal hier taufen lassen möchte. Die Atmosphäre ist wunderschön und man spürt dabei viel Energie und Freude. Es wird gelacht, geklatscht und laut gesungen. Es wird getanzt und Kinder dürfen durch die Reihen laufen, Du darfst knien, Du darfst liegen, Du darfst Dich auch auf Deinen Stuhl stellen. Du darfst barfuß sein, oder auf Socken, Du darfst essen und trinken und niemand ist Dir böse, wenn mal etwas schief geht oder etwas umfällt. Keine bösen Blicke, kein Schnauben – sondern Du kannst alles tun, was Dir gut tut.

 

Die letzten zwei Taufgottesdienste saß ich im Publikum und beobachtete das Geschehen.

 

Als die erneute Einladung zum Taufseminar kam, war mir klar, dass nun meine Zeit gekommen ist. Ich sprach mit meiner Mutter und auch mit meiner Oma über meinen Glauben und beide sagten mir, dass es gut wäre, wenn ich mich dort wohl fühlte. Jedoch glaube ich, oder weiß ich, dass sie mich nicht ernst nahmen, als ich sagte, dass ich mich erneut taufen lassen möchte.

  

Letzte Woche kamen dann viele Bedenken hoch, die Familie stand nun doch nicht 100%ig hinter mir, obwohl vielleicht schon hinter mir, aber nicht hinter meinem Glauben. Sie äußerten Bedenken, die ich auch nicht wirklich ausräumen konnte und so wirklich ernst wurde meine Entscheidung nicht genommen. Als ich dann alleine zu Hause war, setzte ich mich auf den Balkon und schrieb die Dinge auf, von denen ich mich befreien möchte – ich zündete die Zettel an und versuchte mich zu entspannen, denn „er hat schon einen Plan für mich“, also warum sollte ich nicht einfach mal vertrauen?!

 

Am Sonntagmittag war es soweit, ich ging in die Gemeinde und wurde prompt gefragt, mit wie vielen Personen sie meinerseits rechnen können, ich sagte "mit nicht vielen". Drehte mich weg und war selbst überrascht, wie schwer es mir viel nun das alleine zu entscheiden. Keine Mama die sagt „sei vorsichtig, wenn Du ins Tauchbecken steigst“ und kein Opa der sagt „vertraue auf Dich selbst und das was Du glaubst!“, ich hatte ja mit keinem weiter darüber gesprochen, denn das war eine ganz persönliche Entscheidung, die ich alleine traf – mit mir selbst. Allein. Mit Marc und Leo hatte ich gesprochen, dass ich dass nun wirklich alleine machen möchte und ich war froh, dass die Beiden mir nicht böse waren.

 

Also ließ ich mich taufen, es war wunderschön, emotional und sehr, sehr herzlich.

Jetzt wenn ich jetzt so darüber nachdenke, habe ich ganz schön vielen Menschen vor den Kopf gestoßen. Der Gedanke „Sekte“ hängt immer in der Luft, auch wenn ihn kaum jemand klar ausspricht. Nein, frei-evangelisch zu glauben, das ist keine Sekte. Mir wurde nicht der Kopf gewaschen und ich wurde zu nichts gezwungen. Ich darf weiterhin Kontakt zu meiner Familie haben und ich glaube das einzige, was uns von der evangelischen Kirche unterscheidet ist, dass unsere kompletten Kosten von den Gemeindemitgliedern getragen wird und wir nicht von der evangelischen Landeskirche abhängig sind, und somit viel freier in unserem Tun sind.

 

Die Frage ist doch gar nicht, woran ich glaube, sondern woran glaubst Du? 

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Kuschelnest

... Und die Sache mit den kleinen Dingen, die das Leben schön machen. 


Ich liebe es zum Beispiel jetzt gerade in meinem frisch bezogenem Bett zu sitzen, die Fotos auszuwählen und zu bloggen. Währenddessen Kerzen brennen, das Fenster geöffnet ist und die Lichterketten langsam die Oberhand über das Tageslicht bekommen. 

Genau jetzt rieche ich den frischen Geruch von meinem Weichspüler gepaart mit dem Lavendelraumsprays meiner besseren Hälfte, das ich ihm irgendwann mal geklaut hatte und mittlerweile nachkaufen musste, weil es einfach täglich in Benutzung ist. 

Nachdem ich heute gefühlte zwei Stunden damit verbracht hatte, die fehlenden Socken aus ihrem Paralleluniversum zu locken, entspanne ich nun noch ein bisschen.

Habt einen schönen Abend.
Jas
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Vegane Bolognese mit Soja'hack"

Rezept für etwa 4 Personen

 

Zutaten

Etwa 2 Hände voll Sojagranulat (man merkt ich koche mit meinem Körper J )

Gemüsebrühe

2-3 Zwiebeln

5 große Tomaten

2 Zehen Knoblauch

1 Dosen Mais

2 Dosen Kidneybohnen (nicht abtropfen)

1 Dose gehackte Tomaten

Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer, Paprikarosen scharf, Oregano

 

Zubereitung
Zeit ca. 35 Minuten

Sojagranulat in lauwarmer Brühe einweichen (Instantbrühe beispielsweise von Seitenbacher ist absolut ausreichend). Nach ca. 10 Minuten das „Hack“ abgießen und ausdrücken. Nun einfach in Olivenöl anbraten, bis es knusprig wird. (Das kann je nach Menge bis zu 10 Minuten dauern). Anschließend Knoblauch und Zwiebeln kleinhacken und hinzugeben. Frische Tomaten schneiden und hinzugeben. Einkochen lassen. Mais, gehackte Tomaten und die nicht abgetropften Kidneybohnen hinzufügen. Alles gut einkochen lassen, ggf. mit Brühe zur gewünschten Konsistenz verdünnen. Nach Geschmack würzen.

 

Dazu schmeckt perfekt Reis, Wraps, Ofenkartoffel oder Wedges.

 

Guten Appetit!

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Ein Dinner wie aus dem mexikanischen-vegetarischen Bilderbuche


Ach ne, was war das schön. Ein halber Nachmittag zusammen, stand ich gestern mit Leo in der Küche. Wir hatten viel vor, denn es stand Besuch so gut wie vor der Tür. Da unsere Gäste Omnivore, sprich auch Fleischesser sind, war natürlich die Frage, was wir essen nicht ganz so leicht zu klären. 

Wir entschieden uns für ein mexikanisches Selbstauswahl-Menü :-) sprich Tortillias, Sojagranulat, Sojaschnetzel und viiiiele, vieeeele Beilagen. Es gab viel Salat, Erdbeeren mit Mozarella und Chilisalz <3, viele Dips, Minitortillias mit Käse überbacken und zum Nachtisch Erbeeren und Eis. 

Und was soll ich sagen? Dem Besuch hat es natürlich auch geschmeckt.

Somit 'Mission vegetarisch' erfolgreich abgeschlossen :-)
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Vorurteile gegenüber Frauen und dem Umgang mit Technik

... und die Frage "wohin warf Gott den Verstand als er manche Männer schuf?"

 

Ersteinmal vorweg, ich habe es satt in die Schublade der Frauen gesteckt zu werden, die den Unterschied zwischen iOS und Android nicht kennen. Es nervt mich, wenn mir manche Herren der Schöpfung direkt sagten, dass sie das Dokument im .pptx-Format, also eine bearbeitungsfähigen Powerpointdatei brauchen. Danke, das wusste ich - auch ohne Deine Erklärung.

 

1. ich blogge, schwierig zu erkennen, was?

2. das auch schon etwas länger

3. gehöre ich wohl zu der Generation Y und den native Multimedia-Usern... oder eben auch

 

der Generation "Kopf unten",

eben weil wir bloggen, twittern, posten, RSS-Feed nutzen, switchen, mailen, droppen, usen, whatsappen, simsen, taggen und zippen. Und das ohne 10.000-Geräte sondern nur wir und unser Handy.

 

Böse Menschen würden behaupten, dass wir unsere große Liebe nicht sehen würden, wenn sie an uns vorbeiginge, denn wir schauen ja nur auf unser mobiles-daueronline-geschaltetes Smartphone. Stimmt, ich muss auch mein Handy laden, sobald ich abends zu Hause bin. Ich blogge auch in meiner Mittagspause und ertappe mich dabei, dass ich Focustechnikseiten mir häufiger in meine "Lesezeichen"-Liste lege, als zum Beispiel Themen wie "Familie", "Finanzen" oder "Promis"... 

 

Neulich war ich bei einem großen, roten Multimedia-Fachmarkt. Dort sprach ich einen der Mitarbeiter an, die nicht schnell genug vor mir flüchten konnten. :-)
Ich wollte mich erkundigen nach einem WLan-Repeater, für die, die es nicht wissen, das ist ein Gerät mit dem man das Signal des WLan-Routers verstärkt, beziehungsweise weiterleitet. Nachdem der Herr mich erst fragend anschaute, führte er mich zu den Routern. "Nein einen Router habe ich nicht, ich habe eine DSL-EasyBox 803 zu Hause im Flur stehen, ich benötige lediglich einen Repeater". Mit dieser Information  verschwand er und kam mit einer Fritzbox wieder, die er mir nun als Repeater mit "besonders hoher Reichweite" verkaufen wollte. Ich lehnte ab und verließ den "Fach"-Markt. Ich fragte mich ob die Werbebotschaft "ich bin doch nicht blöd", abgeschafft wurde, weil sich zu viele Kunden über nicht vorhandenes technisches Wissen beschwert hätten. Ok, zugegeben, technisches Verständnis für einen TECHNISCH versierten "Fach"-Markt ist vielleicht zu viel verlangt. /Ironie off

 

... und dann passiert folgendes, Du Mann, Du hast Deine Frau losgeschickt um einen Repeater zu kaufen und sie kommt mit der neuen "Fritzbox mit der extra hohen Reichweite" nach Hause und Du schüttelst den Kopf und Deine Frau ist schuld. 

 

Ich möchte nicht sagen, dass alle Frauen so sind, aber ihr Männer mögt auch nicht als schlechte Köche, Chaoten, Muttersöhnchen oder Machos abgestempelt werden.

 

Schubladendenke ist ja sowas von kacke... 

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Kreativnase


Nach meinen erholsamen Tagen in der alten Heimat musste ich meine dort erworbenen Stoffe erstmal ausgiebig testen. Und noch immer bin ich total begeistert... Ich war mit meiner besten Freundin in dem Outlet Center des 'Stoff und Stils' in Hamburg. Mädels ich sag euch, das dort ist wirklich der Hammer! 

Gestern Abend küsste mich endlich wieder die Muse und ich hatte sogar noch das Köpfchen die Schnittmuster zu erstellen... Gaaaaanz nähunerfahren war ich ja nun auch nicht mehr. Sprich von meiner Nähmaschine sind gestern wieder ein paar Unikate gehüpft. Unter Anderem eine Pinseltasche, ein Dinkelkissen und Kosmetiktasche.

Heute kam dann nach langem Warten endlich mein langersehntes iPad vom großen Magenta-farbigen Telefonriesen und ich muss sagen, dass ich heillos überfordert wäre, wenn ich nicht schon eine Zeit mit dem angebissenen Apfel gearbeitet hätte. Und selbst das bloggen fällt dank iOS-App erstaunlich leicht. Danke jimdo dafür ;-)

Wünsche euch einen schönen restlichen Nachmittag! 

LG die Jas
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