Das Leben passiert, wenn Du gerade Pläne schmiedest.

Huch, so still hier... was passiert eigentlich, wenn man "so lange stark ist"? Wie fühlt sich das an, wenn man nur noch funktioniert? Und warum fühlt man sich alleine, obwohl man das gar nicht ist? Was passiert, wenn die Herzensmenschen Deine Entscheidungen nicht nachvollziehen oder akzeptieren können?

 

- Dann solltest Du besser auf Dich aufpassen, als ich es getan habe. 

 

Mittlerweile glaube ich, dass an dem Punkt an dem mein Leben ein Besseres werden sollte, mein Kopf und meine Gefühlswelt das ganz anders sah und ganz und meinte mir die Dienste zu quittieren. Jeder der mich kennt, weiß dass ich ein sehr aufgeschlossener Mensch bin. Aber ich habe es im August nicht schaffen können, auf eine Hochzeit gehen zu können, weil ich bereits im Vorfeld Panikattacken bei der bloßen Vorstellung an "fremde Menschen und Konversation" bekam. Das ist sehr untypisch für mich und ich zog die Reißleine mit der Hilfe meiner Hausärztin. Sie diagnostizierte ein "Belastungssyndrom mit schwerwiegenden Schlafstörungen" um empfahl eine Therapie... Ich?! - Therapie? - Wieso? - Ich will mir ja schließlich nichts selbst antun, ich bin nur so müde... 

 

Mittlerweile geht es mir besser, aber es gibt auch nach wie vor gute und schlechte Tage. Die Guten überwiegen... jippieh... Seit Wochen steht auf meiner ToDo-Liste "bloggen" und Social Media auf dem Plan. Diesen Haken kann ich nun wohl nach dem heutigen Abend, endlich machen. Ich erkämpfe mir derzeit mein Leben zurück, viel Verständnis für meine aktuelle Gefühlslage erhalte ich nicht. Sätze wie "hey, Du musst Dich nur mal richtig ausschlafen!", oder "ja so eine anstrengende Phase, hatte ich auch mal als ich zwei Wochen lang Überstunden geschoben habe"... das höre ich oft. Wenn ich beschreibe, wie ich mich fühle, sind Männer (nicht mein Herzensmann), schnell mit Sätzen wie "oh ihr Weiber, hast Du Deine Tage?" dabei. 

 

  1. Ja, das bin immer noch ich. Ich bin "nur" gerade nicht so fit
  2. Erarbeite ich mir gerade mein inneres Kind zurück
  3. Nein, ich habe nicht nur meine Tage
  4. Das wird, ganz bestimmt

Was hat mir neben den ersten Therapiestunden geholfen? Zeit. Großteils Dinge, die mir Spaß bereiten. Nur Situationen, die für mich angenehm sind / waren. Bücher lesen. Eines dieser Bücher, möchte ich an euch weitergeben. Gefühlt hab ich mich beim lesen, wie als würde ich nach einem langen Winter das erste Mal in der Frühlingssonne sitzen. 

Um Welches Buch geht's eigentlich?

Schön, dass es Dich gibt!

Das Buch ist von Laura Malina Seiler und wurde mir im Zuge einer Rezension kostenlos vom Rowohlt Verlag zur Verfügung gestellt. 

 

Ehrlich gesagt, waren das meine ersten Erfahrungen mit Meditation, welche nicht durch Audio geleitet wurden. Und trotzdem, hat es geklappt. Die ersten Seiten las ich auf Mallorca am Strand liegend... Das Gefühl werde ich nun für immer mit diesem Buch verbinden. 

 

Natürlich möchten wir alle ein erfülltes, sinnhaftes und glückliches Leben führen, aber nur die wenigsten Menschen wissen wie es geht. Ich hab das Gefühl wieder ein Stückchen näher dran zu sein und weiß, dass ich alles in mir trage um erfolgreich und glücklich zu sein. 

 

Danke für dieses Selbstvertrauen. 

 

Habt ihr Interesse am Buch? - Hier gibt es mehr Infos. 


Schreibt mir bitte einfach eine Mail, warum ihr auch gerade so einen "Lichtschimmer" gebrauchen könnt. Ich werde bis zum 29.09.19 den Gewinner / die Gewinnerin per Mail kontaktieren. 

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Ich gelobe Besserung und häufigere Blogartikel!

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Kommentare: 1
  • #1

    Nicole (Montag, 16 September 2019 09:57)

    Liebe Jasmin,
    mir kommt es so vor, als hättest du meine derzeitige Gefühlslage (bzw. "nichtgefühlslage") zu Papier gebracht. Diese innere Leere, die davon kommt, dass man vor lauter Geben auf sich selbst vergisst, bis es (fast) zu spät ist. Auch ich bin in Therapie und die wichtigste Erkenntnis war für mich, als mir die Therapeutin gesagt hat: " Es ist alles in Ordnung mit dir. Alles ist so, wie es sein soll. Nimm dir Zeit. Lass dich nicht drängen." Vorher dachte ich immer "was stimmt nicht mit mir?".
    Jetzt suche ich auch nach meinem inneren Kind, bzw. versuche an die Zeiten wieder anzuknüpfen, als noch alles supi war. Ich gehe viel barfuß (halt mich für verrückt, aber die Nähe zur Natur tut mir gut), gehe spazieren, bastle wieder und habe mir völlig sinnfrei ein Miniaturhaus gekauft, das ich zusammenbastle, Meine Haare mussten einem flotten Kurzhaarschnitt weichen und wie bei dir gibt es auch gute und schlechte Tage. Am meisten nervt es mich, wenn ich zur Begrüßung die Floskel "wie geht es dir?" höre. Weil entweder müsste ich lügen, was für das Gegenüber das angenehmere wäre, oder ich sage die Wahrheit und muss mir dann Belehrungen anhören, ähnlich wie das was du so hörst. Andererseits sehe ich das mittlerweile als Gemütsanzeiger. Weil wenn mir diese FRage mal wieder jemand stellt und ich einfach so "danke, gut" antworten kann, weiß ich, das ich mich wieder gefunden habe. Ich wünsche dir viel Kraft und viele gute Tage!
    Liebe Grüße,
    Nicole