Faces Of Magic Home | Part 1

Du hast Dich schon immer gefragt, was das so für Menschen in einer Facebook-Gruppe sind, die freiwillig aufräumen? Du fragst Dich vielleicht auch, ob sie nichts Besseres zu tun haben, als Aufräumen und Ausmisten zu ihrem Hobby zu machen. 

 

Genau dieser Frage sind wir auf den Grund gegangen und stellen Dir hier, nach und nach, ein paar fleißige Mitglieder vor. Die Fragen sind immer gleich gewesen, wie unterschiedlich Menschen darauf antworten können, sehen wir allerdings recht schnell. Du bist neugierig? Schön dass Du da bist und viel Spaß mit unserer Reihe "Faces of Magic Home".

unsere ersten Gesichter


Ich heiße Patricia und bin 36 Jahre alt. An meiner Seite sind mein wunderbarer Ehemann und meine drei tollen Kinder. Unsere zwei Katzen und unsere zwei Wasserdrachen (Axolotl) dürfen natürlich auch nicht vergessen werden. Wir leben in einer dörflichen Region in der Metropolregion Nürnberg/Fürth in einem alten Haus mit einem kleinen Garten. Es ist eine wahnsinnige Aufgabe, Mensch, Tier, Haus und „Hof“ glücklich zu machen.

 

Marie Kondo bzw. ihre Theorien lernte ich zufällig kennen. Wir waren unglücklich über unser Einkaufsverhalten und dass wir so viel Müll produzierten. Außerdem habe ich unsere Großeltern bewundert, die noch mit so viel Freude viele Dinge für den Alltag einfach selbst herstellten. Ob das ein frisch gebackenes Brot war, selbst gekochte Marmelade, genähte Kleider oder die gezimmerte Weihnachtskrippe von meinem Großvater. In diesen Dingen steckte einfach ihre Liebe und die Dinge bekamen dadurch eine Seele und waren nicht einfach nur ein Drum. Außerdem spart es eben auch Unmengen an Müll und an Geld!!!

 

Die Entscheidung auch unseren „Raum“ zu minimalisieren, war ein Prozess, der noch lange nicht abgeschlossen ist. In Wirklichkeit sind es auch oft zwei Schritte vorwärts und auch wieder einer zurück. Das ist aber nicht schlimm. Wir machen es so, wie es sich gerade richtig anfühlt. Da hat auch jeder von uns andere Bedürfnisse. Während unsere Tochter im Teenie-Alter eher an Ihrem Besitz hängt und viel sammelt, gewinne ich an Wohlgefühl, je mehr „Krusch“ mich verlässt.

 

Flylady habe ich erst vor wenigen Wochen durch eure Gruppe „Magic Home“ kennengelernt. Ich bin begeistert von dem Konzept. Es ist der absolute Hammer, wie schnell sich das Wohnerlebnis und der Blick darauf verändert. Der Haushalt ist für mich keine Last mehr, sondern fühlt sich wie ein Spiel an, das wirklich Spaß macht. Jeden Tag eine Challenge – jeden Tag ein Erfolgserlebnis und keine öde Pflicht! - Die Spüle glänzt!

 

Ob ich ein Anfänger oder ein Profi bin? Das lässt sich nicht ganz eindeutig erklären. Ich würde sagen, hier sieht es toll aus, auch wenn das Chaos immer mal wieder zuschlägt – das ist LEBEN.  Irgendwie bin ich auch nicht mehr so frustriert, wenn ich über Hotspots stolpere. Es ist doch in 5 Minuten Raumrettung oder 15 Minuten "fliegen" wieder aufgeräumt!

 

Seit dem Eintritt in die Gruppe hat sich wirklich Einiges geändert. Vorn allem meine Einstellung und meine Ansicht zu unseren täglich anfallenden Aufgaben. Ich habe sogar meinen Mann damit angesteckt, ohne dass ich das beabsichtigt hätte. Ich wollte erstmal selber schauen, wie ich mit dem System zurechtkomme. Siehe da – BINGO! 

 

In der Gruppe gefällt mir die 100% freundliche Kommunikation, das Charisma der Moderatoren und der Spaß, der sich ganz automatisch einstellt. Es ist ungezwungen und motivierend und führt garantiert zum Erfolg! ( Ich sehe schon, ich sollte Werbeslogans beruflich erstellen 😉 )

 

Was ich zuerst ausgemistet habe? Küchenzeugs und Geschirr in allen Variationen, Bücher, DVDs, CDs, meine Kleidung und die meiner Kinder (nach Rücksprache), das eine oder andere Spiel oder gefühlte 50 Kuscheltiere, Bad-Utensilien. Ihr glaubt gar nicht wie viele Zahnputzbecher man besitzen kann. - Es haben uns schon sehr, sehr viele Dinge verlassen und wir haben schon viele 27-Teile Boogies mit und ohne Musik getanzt.

 

Eine Sache möchte ich euch unbedingt noch sagen: „DANKE – für diese tollen Erfahrungen! In Babysteps für mehr Umgebungswohlbefinden für die ganze Familie und durch die intensive Beschäftigung mit sich und der Umwelt, ein Beitrag für die Nachhaltigkeit!

 

Herzliche Grüße, eure Patricia



1. Wer bist Du?
Ich bin Sebastian, 34 Jahre alt und aus Saarbrücken. Derzeit lebe ich, seitdem ich Single bin, etwa seit November 2017 in einer berufstätigen WG. Beruflich arbeite ich als Werbefotograf bzw. Projektmanager für Werbeagenturen. Nebenbei mache ich viel Sport und kaufe zu viele Klamotten... Darüber handelt auch mein Instagram Account.

 

2. Bevor Du in die Magic Home-Gruppe kamst, sagten Dir Stichworte wie „Marie Kondo“ und „Die Flylady“ schon etwas?

Nein das hat mir gar nichts gesagt.

 


3. Wie lange bist Du schon dabei, wie bist Du auf uns aufmerksam geworden und was war Dein erster Eindruck?

Diesen Blog selbst verfolge ich schon länger ein Jahr. In der Facebook Gruppe bin ich jetzt seit vielleicht einem Monat oder so. Ich habe auf jeden Fall schon einige kreative Ideen mitnehmen können, bin zwar eher stiller Mitleser, aber finde den Blog und die Gruppe interessant... ich schaue meist beim Frühstück rein.

 

4. Wie würdest Du Dein „Level“ derzeit beschreiben? Anfänger, Fortgeschrittener oder gar Profi?

Ich finde sowas schwer zu definieren und mag solche Klassifizierungen nicht so gern. Jeder so wie er sich wohl fühlt denke ich... Meine Herausforderung ist natürlich, sowohl auf der einen Seite mein Leben und meine Ordnung in einem 18 Qm Zimmer, aber auch im Beruflichen so viele anstehende Projekte zu managen. Ich komme damit aber gut zurecht, sowas liegt mir eigentlich. 😉

 

5. Was hat sich seit Deinem Gruppenbeitritt geändert? Gibt es schon erste Erfolge zu verzeichnen? 

Ja unbedingt. Ich finde es spannend neue Herangehensweisen und Idee für eigene Probleme oder Aufgaben zu entdecken. Ansonsten mag ich die Motivation durch die Ergebnisse der anderen Nutzer.

 

6. Wenn Du an die Gruppe Magic Home denkst, was für ein Bauchgefühl hast Du?

Ich habe das Gefühl einer motivierten und kreativen Gemeinschaft die sich gegenseitig unterstützt. 

 

7. Hat Dein Umfeld schon etwas von den Veränderungen bemerkt? Gab es Reaktionen?

Ich habe eher wenig Besuch bei mir zuhause, aber innerhalb der WG bin ich bestimmt der, mit dem am besten geordneten Leben 😉

 

8. Welche Dinge hast Du zuerst ausgemistet und warum?

Klamotten, weil ich einfach ein Fashion Opfer bin und viel zu viele Klamotten habe und kaufe. 😉

 

 

9. Hast Du irgendetwas wiedergefunden, was Du schon lange vermisst hattest?

Meine Motivation auch in kleinen Bereichen etwas verändern zu können. Materiell habe ich alles was mir wichtig ist immer bei mir.

 

10. Möchtest Du uns noch etwas mit auf den Weg geben?

 

 

Macht weiter so in einer offenen und motivierenden Gemeinschaft. Ich denke das ist immer der richtige Weg 😉



Bei Magic Home kennt man mich als Admin Lilian Sandmann, 34 Jahre. Im wahren Leben, das ich mit Partner und Geisterhaus teile, nennt man mich anders. Ich werde z.B. mit einem langgezogenen Duuuuu gerufen, wenn ich was machen oder helfen soll, und manchmal höre ich leise Flüche aus der Ferne, wenn ich mal wieder eine Schublade habe offen stehen lassen. Vermutlich ist mein echter Name Chaos 😉 

 

Marie Kondo und Flylady kamen nach einer sehr dunklen Zeit in mein Leben, als nichts mehr so richtig passen wollte. Irgendwann stand ich in meinem Wohnzimmer und habe mich fremd gefühlt zwischen all den Dingen. 

 

Ich habe im Internet recherchiert und fand Magic Cleaning. Später dann Marla Cilley. Nach ein paar Wochen in einer Facebook-Gruppe, wurde ich Admin bei Flykondo. Zu Magic Home kam ich durch einen wunderbaren Zufall, manche würden wohl Schicksal sagen. Bei Magic Home hatte ich endlich das Gefühl Ich sein zu dürfen und geben zu dürfen, was ich habe. Ich musste mich nicht in eine Rolle zwängen, die mir nicht passt und konnte frei sein. Denn schon lange passe ich in keine Schublade mehr. Der Anfänger wurde mir zu klein und wer ist schon wirklich fortgeschritten? Und wohin überhaupt? Ich bin und denke ein bisschen außerhalb jeden Rasters: Neben ein paar lang vergessenen Schätzen in meinen Schänken habe ich zu mir selbst gefunden. Und ich habe den Mut gefunden, zu mir zu stehen und mich genauso, wie ich bin großartig zu finden. 

 

Aus dem aktuellen Tagesangebot der Gruppe nehme ich mir mit, was ich brauche; das variiert je nach Alltagssituation. Jetzt im Sommer habe ich noch mehr Lust nach Luft und Leichtigkeit und lasse immer mehr Dinge gehen – auch wenn augenscheinlich schon kaum noch etwas da ist. Meine größte Herausforderung sind aber nicht Dinge, Staub und Kalk. Meine größte Herausforderung ist, mir selbst im Alltag treu zu bleiben und mein Leben und letztlich auch den Haushalt so zu formen, wie es zu mir passt und wie ich es brauche. 

 

Und damit schließt sich der Kreis für mich zu Magic Home: Magic Home passt zu mir. Das System ist mir in Fleisch und Blut übergegangen. Und meine Admin-Kollegen haben einen festen Platz in meinem Herzen. 

 

Kondo und Cilley haben mein Leben verändert. Und als ich dachte, ich wäre schon ziemlich gut dran, habe ich die Admins von Magic Home kennengelernt. Und es wurde besser. Seitdem glaube ich, dass es für uns keine Grenzen gibt. 

 

Und ohne Grenzen können wir einfach alles schaffen.



Mehr zum Thema? - Gibt's hier:


Kommentar schreiben

Kommentare: 0

JasBlog on Social Media